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Zukünftige Nutzung & Hafenmuseum

Der Haushaltsausschuss des Bundestages beschloss am 12. November 2015,  120 Millionen Euro für den Aufbau des Deutschen Hafenmuseums in Hamburg zur Verfügung zu stellen. 2019 kamen noch einmal 58 Millionen hinzu. Ein Teil davon waren dabei für die Überführung und Restaurierung der Viermastbark PEKING vorgesehen.

Die Stiftung Hamburg Maritim erklärte sich bereit, die PEKING vom New Yorker South Street Seaport Museum zur Restaurierung zu übernehmen. Der Zweck der Stiftung ist, historische Schiffe für die Öffentlichkeit zu erhalten, sie verfügt über die notwendige Erfahrung bei der Restaurierung alter Schiffe. Das Schiff wurde auf der Peters Werft in Wewelsfleth möglichst originalgetreu in den Zustand der Zeit der letzten Salpeterfahrten versetzt.  Im Mai 2020 war der Werftauftrag abgeschlossen und das Schiff ging wie geplant in das Eigentum der Stiftung Historische Museen Hamburg über.

Im September 2020 wird die PEKING – wie schon damals mit Schlepperhife – wieder in ihren Heimathafen zurückkehren. Dort wird sie für die weiteren Innenarbeiten am den Bremer Kai bei den 50er Schuppen liegen.

Besichtigungen werden ab Frühjahr 2021 möglich sein. Der endgültige Liegeplatz soll mit Fertigstellung des dort geplanten neuen Deutschen Hafenmuseums am kleinen Grasbrook entstehen.

Die PEKING wird nach Fertigstellung des Deutschen Hafenmuseums wichtiger Bestandteil der Präsentation der Globalisierung des Welthandels des frühen 20. Jahrhunderts und der Schiffbaukunst jener Zeit sein.